Caritas

Weltweit bezeichnet der Name Caritas jenen Arm der katholischen Kirche, der auf der Grundlage christlicher Nächstenliebe allen Menschen hilft, die Hilfe benötigen. Und damit dies möglichst schnell und wirksam geschehen kann, wurde 1897 der Deutsche Caritasverband gegründet. Der Deutsche Caritasverband steht für die Gestaltung einer sozialen Gesellschaft und arbeitet eng mit anderen Trägern sozialer Verantwortung zusammen.

Not sehen und handeln - dieser Anspruch bedeutet für die Caritas, auf offenkundige Not hinzuweisen, verborgene Not aufzudecken und Ursachen zu benennen. Sie entwickelt vorausschauend innovative Hilfskonzepte und neue Formen der sozialen Arbeit. Und sie bereitet fachliche, politische und finanzielle Lösungswege vor, um der Not nachhaltig entgegenzuwirken. Sie tritt ein als Anwalt derer, die ihre eigenen Interessen nicht effektiv vertreten können. Die Caritas hat dabei nicht nur die Verhältnisse in Deutschland und Europa im Blick, sie weist auch auf globale Ursachen und Wechselwirkungen sozialer Probleme hin. Nicht zuletzt organisiert sie mit ihrer Abteilung Caritas international die weltweite Katastrophen- und Entwicklungshilfe.

In den örtlichen Caritas- und den Fachverbänden wird konkrete Hilfe für Menschen in Not geleistet. In Deutschland geschieht dies in 27 Diözesan-Caritasverbänden, 636 Dekanats-, Bezirks-, Orts- und Kreis-Caritasverbänden und Sozialberatungsstellen, in 18 caritativen Fachverbänden wie zum Beispiel im Malteser-Hilfsdienst und in 262 Ordensgemeinschaften und Vereinigungen. In den über 25.000 Caritas-Einrichtungen für Gesundheits-, Jugend-, Familien-, Alten- und Behindertenhilfe sowie in den Einrichtungen für Hilfen in sozialen Notlagen, in den Helfer(innen)gruppen und Selbsthilfegruppen, in der Aus- und Fortbildung arbeiten insgesamt knapp 500.000 hauptberufliche Mitarbeitende. Darüber hinaus engagieren sich weitere 500.000 Menschen ehrenamtlich in den Diensten und Einrichtungen der Caritas. Sie betreuen, pflegen und beraten jährlich über 9,7 Millionen Menschen.

 

Caritas Altenhilfe St. Martin Rheinhessen

Das Caritas-Altenzentrum Maria Königin ist eine unselbständige Einrichtung der Caritas Altenhilfe St. Martin Rheinhessen gGmbH deren alleiniger Gesellschafter der Caritas-Verband für Diözese Mainz e.V.  ist.

Die Caritas Altenhilfe St. Martin Rheinhessen wurde im Jahr 2014 gegründet und hat die Pflegeeinrichtungen des Caritas-Werk St. Martin übernommen. Ziel dieser Übernahme ist es, die Altenhilfe in Rheinhessen optimal zu vernetzen und zum Wohle der Patienten und Angestellten bedarfsgerecht, leistungsfähig, professionell und ökonomisch weiterzuführen.

Neben unserer Einrichtung gehören derzeit

zur Caritas-Altenhilfe St. Martin Rheinhessen.

 

 

Pflegeeinrichtungen

Caritas-Zentrum St. Alban Caritas-Altenheim Albertus-Stift

In Bodenheim, einem weitbekannten Weinbauort südlich von Mainz, liegt das Caritas-Zentrum St. Alban, ein Zentrum für ältere Menschen, welches im Jahr 2002 in Betrieb genommen wurde.

Das Caritas-Zentrum St. Alban besteht aus zwei ambulant betreuten Wohngruppem mit je 12 Plätzen sowie, räumlich und organisatorisch davon getrennt, 14 Ein- und Zweipersonen-Wohnungen zur Einrichtung. Außerdem ist in den Gebäudekomplex die Caritas-Sozialstation "St. Alban" integriert, die zum Caritas-Verband Mainz e.V. gehört.

Das Caritas-Altenzentrum Albertus-Stift in Gau-Algesheim liegt wunderschön zwischen Hausgärten und Weinanlagen, umrahmt von Höhenzügen, mit Blick auf das Rheintal und hinüber in den Rheingau und doch nahe des Stadtkerns (5 Gehminuten). Diese nach neuesten Gesichtspunkten der Altenhilfe konzipierte Pflegeeinrichtung, verbindet das individuelle und geschützte Wohnen bei Pflegebedürftigkeit mit den Möglichkeiten gesellschaftlichen Zusammenseins.

Für Heimbewohner stehen bis auf vier Doppelzimmer ausschließlich großzügige und freundliche Einzelzimmer bereit, die nach Maßgabe der vorhandenen Räumlichkeiten durch eigene Möbelstücke und liebgewordene Ausstattungsgegenstände eingerichtet werden können. Nur das Bett sowie ein dazugehörigen Nachtschränkchen werden vom Heim vorgehalten.
 

 

Christophorus-Hospiz

Gemeinsam mit der Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus e. V. wurde das Konzept für ein stationäres Hospiz entwickelt, das im Januar 2002 durch Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz in Mainz-Drais feierlich eingeweiht wurde.

Das
Christophorus-Hospiz wird in enger Kooperation mit der Hospizgesellschaft Mainz unter der Trägerschaft des Caritas-Werkes St. Martin betrieben.

Den 8 Hospizgästen stehen modern und vollständig eingerichtete Einzelzimmer mit Nasszellen zur Verfügung. Tages- und Speiseraum mit Wohnzimmer und Veranda sowie eine therapeutische Küche sind ebenfalls vorhanden.

Für einen Besucher eines Hospizgastes besteht auch die Möglichkeit der Übernachtung in einem Gästezimmer, um den Hospizgast auch einige Tage begleiten zu können.