Unser regelmäßiges Angebot umfasst zur Zeit:

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Wohnangebot in 93 Einzel- und 15 Doppelzimmern und Mitbenutzung der Gesellschaftsräume

 
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die vollstationäre Pflege und Betreuung in allen Pflegestufen bei Tag und bei Nacht

 
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die Kurzzeitpflege als Übergangs- und als Urlaubspflege

 
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die Durchführung der medizinischen Behandlungspflege nach ärztlicher Anordnung,
soweit diese vom Arzt nicht selbst erbracht wird

 
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Vollkost und - nach ärztlicher Verordnung - Diät-Mahlzeiten

 
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den offenen Mittagstisch (ein Verpflegungsangebot für die Mieter der altengerechten Wohnungen und für außerhalb der Einrichtung lebenden Senioren)

 
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die Vermittlung therapeutischer Dienste (z.B. Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie, Fußpflege etc) im Haus

 
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die individuelle Beratung in Fragen des Heimeinzugs und des Wohnens, der Pflege und Betreuung

 
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Informationsabende für Bewohner und Angehörige

 
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das Wohn- und Betreuungsangebot für rüstige Senioren in den altengerechten Wohnungen

 
     

 

Zentrale Aufgabe des Caritas-Altenzentrum ist die Pflege und Begleitung alter und pflegebedürftiger Menschen, die wir als caritativen Dienst am Nächsten sehen.

Unser Leitbild

In unserem Leitbild sind Ziele und Grundsätze unserer Arbeit festgehalten.


Unsere Ziele

Wir arbeiten auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes. Demnach ist jeder Mensch einmalig als Person und besitzt eine ihm von Gott gegebene unverfügbare Würde.

Daraus ergibt sich für uns die Verpflichtung, menschliches Leben von Anfang bis Ende, von der Empfängnis bis zum Tod, zu achten, zu schützen und, wo Not ist, helfend zu begleiten.

Den bei uns lebenden alten Menschen wollen wir Heimat statt Heim sein.

Grundsätze unserer Arbeit:

Im Mittelpunkt stehen die Menschen in ihrer persönlichen Lebenssituation, wie sie sich uns anvertrauen. Unser Handeln hat immer zum Ziel, das Selbstwertgefühl und die Selbsthilfekräfte unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken und ihnen soweit als irgend möglich ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen.

Unsere Einrichtung steht grundsätzlich jedem Menschen offen, unabhängig von sozialem und gesellschaftlichem Status, Geschlecht, Religion und Nationalität.

Wir respektieren und fördern die individuellen Lebensinhalte unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Dabei wollen wir die Selbständigkeit jedes Einzelnen erhalten, fördern und unterstützen.

Alle Bewohner werden mit Würde und Respekt vor ihrer Persönlichkeit und ihrem bisherigen Leben behandelt. Orientierung bieten uns hierbei die Biographie und die persönlichen Bedürfnisse des Einzelnen. Das Recht auf Privat- und Intimsphäre bleibt auch bei Pflegebedürftigkeit erhalten.

Unser Bild vom Menschen ist ein ganzheitliches. Wir verstehen den Menschen als eine Einheit von Körper, Seele und Geist, eingebunden in die Gemeinschaft und in die heutige Zeit.

Im Sinne einer ganzheitlichen Altenpflege ist uns auch die Sorge um den alten Menschen als Gläubigen wichtig. Um die Kontaktvermittlung zu Seelsorgern, unabhängig von der Konfession, und das Ermöglichen von Gottesdienstbesuchen sind wir bemüht. Dabei respektieren wir die Entscheidungsfreiheit eines jeden Bewohners.

Krankheit und Sterben verstehen wir als einen Teil des Lebens, und begleiten unsere Bewohner in diesem Lebensabschnitt besonders verantwortungsbewusst. Dies schließt ein, Gefühle im Umgang mit Sterben und Tod zuzulassen und auch darüber zu sprechen.

Familienangehörige, Freunde und andere Personen aus dem sozialen und kirchlichen Umfeld sind für uns unersetzbare Bezugspersonen der Bewohner und wichtige Partner der Einrichtung. Wir fördern Begegnungen innerhalb und außerhalb des Hauses.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten laden wir die Öffentlichkeit in das Heim ein und unterstützen die Teilnahme der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner am Leben in der Öffentlichkeit.

Wir streben eine Arbeitsatmosphäre an, die von Respekt und Toleranz, Offenheit und Vertrauen im Umgang miteinander getragen wird. Wir sind uns dabei der sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern bewusst. Die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter hat für uns einen hohen Stellenwert.

Im aktuellen Spannungsfeld zwischen hohen Qualitätsstandards einerseits und wirtschaftlichen Restriktionen andererseits arbeiten wir nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen, um die Existenz der Einrichtung auf Dauer zu sichern. Dabei bemühen wir uns um eine sinnvolle Verwirklichung des Umweltschutzes mit dem Ziel der Bewahrung der Schöpfung. Die Qualität unserer Arbeit sichern wir durch regelmäßige Selbstkontrolle.

Pflege und Betreuung

Unser Pflegekonzept basiert auf der Unternehmenskonzeption des Einrichtungsträgers und dem Leitbild der Einrichtung.

Unser Pflegekonzept

Der Pflegedienst im Caritas-Altenzentrum Maria Königin orientiert sich an dem Pflegemodell nach Monika Krohwinkel (1993), der ganzheitlich-fördernden Prozesspflege.

Oberstes Prinzip unseres pflegerischen Handelns ist die aktivierende Pflege, die davon ausgeht, den pflegebedürftigen Menschen nicht nur in seinen Bedürfnissen und Defiziten wahrzunehmen, sondern dass in jedem Menschen körperliche, seelische und geistig-spirituelle Fähigkeiten vorhanden sind, die zu erkennen, zu erhalten bzw. zu fördern sind und mit in die geplante Pflege einbezogen werden.

Der Pflegeprozess

Die Pflege im Caritas-Altenzentrum Maria Königin wird, auf der Basis des Pflegemodells der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens, nach dem Pflegeprozess geplant und dokumentiert.

Die einzelnen Schritte des Pflegeprozesses sind:

1. lnformationssammlung (Pflegeanamnese, die sich an der Biographie des Bewohners orientiert)

2. Erkennen der vorhandenen Fähigkeiten (Ressourcen)

3. Festlegen der Pflegeziele (nach Möglichkeit in Absprache mit dem Bewohner)

4. Planung der pflegerischen Maßnahmen (nach Möglichkeit in Absprache mit dem Bewohner: wer macht was, wo, auf welche Weise, wann, in welchem Umfang, wie oft und womit?)

5.
Durchführung der geplanten Maßnahmen

6. Auswertung und Überprüfung, ob die angestrebten Ziele erreicht wurden; ggf. Abänderung der Pflegeplanung; Dokumentation im Pflegebericht

Pflege ist ein dynamischer Beziehungsprozess, und muss daher im Sinne des Pflegeprozesses regelmäßig aktualisiert, reflektiert und dokumentiert werden. Unsere pflegerischen Leistungen orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen des Bewohners und werden geplant sowie nachvollziehbar dokumentiert.

Das Fachwissen der Pflegemitarbeiter wird durch Fort- und Weiterbildungen und durch in der Bibliothek vorgehaltene Fachliteratur ständig aktualisiert, und so auf den neuesten Stand der pflegerelevanten Wissenschaften gebracht bzw. erhalten.

Seelsorge

Als christlich geprägte Einrichtung bieten wir die Vermittlung katholischer und evangelischer Seelsorge an.

Unsere Hauskapelle, in der regelmäßig Gottesdienste angeboten werden, ist auch für ein stilles Gebet und Besinnung immer für Sie offen.

 

 

Soziale Betreuung

Und hier ein Auszug aus unserem Freizeitangebot:

  • Seniorengymnastik (einmal wöchentlich)

  • Gedächtnistraining (mehrmals die Woche)

  • Basteln (einmal wöchentlich)

  • Musizieren (einmal wöchentlich)

  • Spielen (einmal wöchentlich)

  • Vorlesen

  • Dia-Vortrag (einmal monatlich)

  • Altennachmittag (einmal monatlich)

  • Feste und Feiern im Jahreskreis: an Fastnacht der Kreppelkaffee, im Frühjahr Maibowle, das Sommerfest mit Tag der offenen Tür, im Herbst das Erntedankfest, die Advents- und Weihnachtsfeier

  • Ausflüge in die Umgebung

  • Kunstausstellungen im Haus

Essen  und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Deswegen sind die Mitarbeiter von Küche und Hauswirtschaft stets bemüht, ein umfangreiches, abwechslungsreiches Speiseangebot für Sie zusammenzustellen.

In unserer modernen Küche wird das Essen von fachlich qualifizierten Mitarbeitern täglich frisch zubereitet. Wir bieten regelmäßig ver-schiedene Kostformen an (Vollkost, Schonkost und Diabetes- sowie vegetarische Kost). Diäten nach ärztlicher Verordnung können ebenfalls zubereitet werden.

Im Heimentgelt enthalten sind folgende Leistungen:

Frühstück, Zwischenmahlzeit, Mittagessen (drei Gänge), Nachmittagskaffee, Abendessen, Spätmahlzeit sowie Mineralwasser, tägliche Säfte aus der Saftbar, Tee und Kaffee. Darüber hinaus bieten wir ohne Mehrkosten zu bestimmten Gelegenheiten auch Bier, Wein u.ä. an.

Regelmäßig können die Bewohner Wunschgerichte benennen, die dann im nächsten Speiseplan Berücksichtigung finden.

In unserem zentralen Speisesaal wird das Essen angeboten wie zu Hause: man sitzt an einem Tisch, und bekommt das Essen in Schüsseln und auf Platten serviert. So kann auch jeder Bewohner soviel aus den Schüsseln schöpfen, wie er selbst möchte.

Die Bewohner, die beim Essen Hilfe benötigen, können im Speisebereich ihrer Wohnetage oder auch in ihren Zimmern die Mahlzeiten einnehmen.

Wenn Ihre Angehörigen an Mahlzeiten teilnehmen möchten, so ist dies nach Anmeldung gegen ein gesondertes Entgelt jederzeit möglich.

Darüber hinaus bieten wir täglich einen offenen Mittagstisch für Senioren, die außerhalb unserer Einrichtung wohnen, an.

Qualitätsmanagement

Zufriedenheit

Wir wollen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner/innen und Interessierten Parteien kennen und verstehen, um so unsere Leistungen daraufhin ausrichten zu können.

Dazu befragen wir sie auf vielfältige Weise: z.B. im täglichen Gespräch oder bei der Essensausgabe. Wichtiger Ansprechpartner ist für uns hierbei auch der Heimbeirat, als Vertretungsorgan alle Heimbewohner/innen.

Wir führen auch regelmäßig anonymisierte Befragungen von Bewohner/innen oder Angehörigen durch. Die Fragebögen werden von einer unabhängigen Organisation ausgewertet und das Ergebnis der jeweiligen Einrichtung zur Verfügung gestellt. Es wird den Bewohner/innen und Angehörigen vorgestellt, Verbesserungsmaßnahmen werden erarbeitet und umgesetzt.

Ständige Verbesserung

  • Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen

Mitarbeiter/innen sind der Schlüssel zum Erfolg. Darum befähigen wir die Mitarbeiter/innen durch ständige Fort- und Weiterbildung die Qualität unserer Leistungen zu sichern und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

  • Fehler und Beschwerden

Das Aufspüren von Fehlern ist uns ein wichtiges Anliegen um daraus lernen zu können. Wir bewerten die Fehler und entwickeln Maßnahmen zur Verhütung oder Verminderung.

Wir führen ein systematisches Beschwerdemanagement. Wenn Sie eine Beschwerde haben, können Sie dies schriftliche erfasst am Jahresbaum im EG einwerfen oder jedem Mitarbeiter/in mitteilen. Diese/r erfasst sie schriftlich und leitet sie an die Heimleitung weiter, der diese mit der Bereichsleitung des Arbeitsbereichs bespricht. Sie als "Beschwerdeführer" werden über den Bearbeitungsstand und über die Lösung informiert.

Regelmäßig werten wir die eingegangenen und bearbeiteten Beschwerden aus, um ggf. auf eine systematische Schwachstelle aufmerksam zu werden und die Ursachen für zukünftige Unzufriedenheiten gleich auszuschalten.

  • Audits

Wir führen regelmäßig interne Audits durch. Ziel dieser Audits ist es zu überprüfen, ob das Qualitätsmanagementsystem wirksam umgesetzt ist und um neue Verbesserungspotentiale zu erkennen.

  • QMB

Die Qualitätsmanagementbeauftragte für die Altenhilfe-Einrichtungen des Caritas-Werk St. Martin berät und unterstützt die Mitarbeiter/innen in allen Fragen zum Qualitätsmanagement.

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie sich jederzeit an die QMB, Frau Monika Kotik, wenden.

E-mail: kotik@caritas-altenhilfe-rheinhessen.de

Tel: 06131/ 947 48-39